Arbeiten mit Ton
Ein Schwerpunkt in meiner Praxis ist das entwicklungsbegleitende Arbeiten mit Ton.
Ein schlichter Holzkasten ist individueller Arbeitsraum. Dazu kommen ein Schwamm, eine Schale mit Wasser und ausreichend Ton.

Begleitung, Förderung und Unterstützung
Wegen ihrer ganzheitlichen Ausrichtung ist die entwicklungsbegleitende Arbeit mit Ton grundsätzlich für jedes Kind und auch für Jugendliche geeignet.
Dabei versteht sich die entwicklungsbegleitende Arbeit mit Ton nicht als Therapieform, sondern als Begleitung, Förderung und Unterstützung.
Das Kind arbeitet alleine oder in einer Kleingruppe mit maximal vier Kindern.

Besonders geeignet ist das Arbeiten mit Ton für Kinder und Jugendliche mit:
Lern- und Konzentrationsschwierigkeiten (ADS/ADHS-Symptomatik)
Entwicklungsverzögerungen oder Entwicklungsstörungen
Verarbeitungs- oder Wahrnehmungsstörungen
Bindungsstörungen
Angstsymptomatik
Traumatisierung
mangelndem Selbstbewusstsein
depressiven Symptomen
auffälligem Sozialverhalten, wie beispielsweise aggressivem Verhalten






„Das natürliche und gut formbare Material Ton ist wandelbar und passt sich den individuellen Bedürfnissen an.“
Es bietet Kontakt, Halt, Verlässlichkeit und ein Gegenüber. Der Werkstoff Ton ist ergebnisoffen und bietet eine Fülle kreativer Ausdrucksmöglichkeiten in individuellen Entwicklungsprozessen an.
Das Kind arbeitet selbstbestimmt und kann seiner Gefühlswelt Ausdruck verleihen.
Die Arbeit mit Ton bietet auch unmittelbare Entlastung an: mögliche Anspannung kann übergehen in Entspannung.
„Das Tempo bestimmt dabei das Kind.
Es gibt kein Richtig und kein Falsch. Das unterstützt das prozessorientierte Arbeiten ohne Druck.“
Während seines Tuns wird das Kind von mir aufmerksam, bedingungsfrei und positiv begleitet. Wertfrei und wertschätzend benenne ich einzelne Handlungsschritte, setze wenn nötig Impulse und gebe bei Bedarf Hilfestellung.
Auf diese Weise unterstütze ich das Kind dabei, Worte für seine Handlungen und Emotionen zu finden.
Das eigene Handeln und Empfinden wird so für das Kind auf allen Ebenen erlebbar, das Selbstkonzept wird nachhaltig gefördert und gestärkt.
Ein weiteres Ziel der Arbeit ist es, die individuellen Fähigkeiten der Kinder nachhaltig zu fördern und zu stärken, um so in einen gelingenden Kontakt (sowohl mit sich selbst als auch im „Außen“) zu kommen.








