Rückenwind für Ihr Kind
Jedes Element, welches ich in meiner Praxis anbiete, darf als „Rückenwind“ für Ihr Kind verstanden werden.








Rückenwind zur Unterstützung und zur nachhaltigen Förderung in seiner individuellen Entwicklung: damit es wieder, gemeinsam mit den anderen, gut und gleichmäßig ‘fliegen‘ kann – gut und nachhaltig ‘mit dabei‘ sein kann.
Im Mittelpunkt steht das Erkennen, Verstehen und Fördern der Begabungen und Talente Ihres Kindes, die es bei der Bewältigung von Herausforderungen unterstützen können.
„Als Heilpädagogin betrachte ich den Menschen ganzheitlich und als Persönlichkeit mit ganz individuellen Stärken und Potenzialen.“
Bei Bedarf werden auch WegbegleiterInnen Ihres Kindes (Familie, ErzieherInnen, LehrerInnen usw.) mit eingebunden.
Grundlage für meine heilpädagogische Arbeit ist dabei eine auf gegenseitige Wertschätzung, Akzeptanz und Vertrauen beruhende positive Beziehungsgestaltung.
Wichtig: Ihr Kind darf selbstbestimmt und aktiv mitgestalten!
Eine Auswahl möglicher Elemente…
… möchte ich Ihnen auf dieser Seite vorstellen.
Je nach Bedarf nutze ich ergänzend weitere Elemente aus dem therapeutischen Zaubern (nach Annalisa Neumeyer), dem kreativ gestalterischen und musischen Bereich, sowie Puppen– oder Rollenspiele. Auch Elemente aus der narrativen Arbeit (Märchen und Geschichten) und dem Psychodrama können genutzt werden.
Alle Elemente sind heilpädagogische Leistungen, die ich sowohl für die Frühförderung für Kinder von 0-6 Jahren als auch als für Schulkinder anbiete.
Heilpädagogisches Spiel
Die Sprache der Kinder ist das Spiel.
Kinder wählen für ihre Spiele meist Themen, die ihrer Lebens- und Fantasiewelt entstammen. Erlebnisse des täglichen Lebens können im Spiel thematisiert werden. Auch unverarbeitete Eindrücke können zum Ausdruck gebracht werden.
Ein erster Schritt zur Verarbeitung belastender Erlebnisse ist oft schon getan, wenn diese im Spiel handelnd ausgedrückt werden. So kann auch spielerisches Handeln zur Lösung von Problemen beitragen.
Wegweiser und aktiver Gestalter ist immer das Kind: das Kind führt die Regie. Meine Rolle dabei ist meist „nur“ die Rolle des Mitspielers. Dabei bin ich achtsame, wertschätzende und positive Beobachterin. Ich sorge für einen schützenden, sicheren Rahmen und bin bei Bedarf Impulsgeberin. Ich bleibe neugierig, interpretiere und bewerte nicht.
Psychomotorik
Emotionen zeigen sich auch nonverbal: ein trauriges Kind bewegt sich anders in der Welt als ein fröhliches. Körper und Psyche stellen eine Einheit dar und beeinflussen sich gegenseitig. Unsere psychisch-emotionalen Zustände haben Einfluss auf unsere Motorik. Und unsere Bewegung hat wiederum einen Einfluss auf unsere Psyche.
In der Psychomotorik biete ich verschiedene Bewegungsangebote und Materialien an, die dem Kind das Erleben von Selbstwirksamkeit ermöglichen. Es lernt, individuelle Bewältigungsstrategien zu entwickeln und erfährt seine eigene Kompetenz. So wird eine gelingende, positive und aktive Auseinandersetzung mit der Umwelt unterstützt.
Psychomotorik findet als Kleingruppenangebot statt, mit maximal 4 Kindern in möglichst altershomogenen Gruppen. Das ist ebenso eine Herausforderung wie auch eine Förderung der sozialen Interaktion und der sozialen Kompetenzen. Termine dafür finden Sie immer aktuell auf dieser Website.
Sensorische Integrationsbehandlung (nach Dr. A. Jean Ayres)
Die sensorische Integration sortiert, ordnet und vereint alle sinnlichen Eindrücke zu einer vollständigen, umfassenden Hirnfunktion mit entsprechender Körperreaktion.
Das Kind erhält von mir bedürfnisorientierte Sinnesinformationen/-anregungen, die ihm helfen, sein Sinnessystem zu entfalten und so zu einer besseren Regulation seiner Wahrnehmung zu gelangen.
Dabei wähle ich die individuell geeigneten Materialien unterschiedlichster Beschaffenheit aus oder wähle aus den Elementen.
Entwicklungsbegleitendes Arbeiten mit Ton
Die Arbeit mit Ton ist Herzensangelegenheit für mich.
Von der heilsamen und ganzheitlichen Wirkung bin ich tief überzeugt. Anspannung kann hier übergehen in Entspannung.
Aus diesem Grund ist dieses Element als Schwerpunkt in meiner Praxis gesondert aufgeführt.
Heilpädagogisches Sandspiel
Ebenso wie bei der Arbeit mit Ton werden im heilpädagogischen Sandspiel (angelehnt an Kalff) viele Entwicklungsbereiche angesprochen.
In zwei verschiedenen Sandkästen kann das Kind mithilfe einer Vielzahl von Figuren und anderen Materialien Landschaften aufbauen und innere Welten gestalten.
Das Kind spielt auch hier selbstbestimmt und kann seiner Gefühlswelt Ausdruck verleihen.
Das Sandspiel wirkt, wie die Arbeit mit Ton, spannungslösend.
Linsenbad
Das (Hand-)Spiel im Linsenbad fordert den Tastsinn (haptische Wahrnehmung) heraus.
Verschiedene kleine Gegenstände wie zum Beispiel Murmeln werden im Linsenbad versteckt, das Kind muss fühlen, um welche/wie viele Gegenstände es sich handelt (taktile Diskrimination).
Dadurch werden auch die Wahrnehmung und die Konzentration geschult.
Kinder erleben das Linsenbad häufig als wohltuend und entspannend.
Therapeutische Geschichten / Geschichten und Erzählen im Dialog
„Ich wäre jetzt mal Supermann“.
Viele Kinder lieben es, Geschichten zu hören, zu erfinden und zu erzählen. Geschichten ermöglichen es, sich in andere Rollen/Personen hineinzufühlen und -zudenken und dadurch einen anderen Blick auf die Dinge zu bekommen.
Auf diese Weise können auch Lösungsmöglichkeiten sichtbar werden, an die vorher noch nicht gedacht wurde.
Das Kind lernt neue Strategien kennen und kann eigene entwickeln. Problemhafte Verhaltensweisen können umgedeutet, eigene Stärken und Ressourcen sichtbar gemacht werden.
Auch hier entscheidet das Kind, welche Geschichte es (mit-)erzählen, oder welche es hören möchte.






